World in Conflict überzeugt durch eine noch nicht verbrauchte Story und die knallharte Grafik, die für ein Stratiegiespiel noch nicht in dieser Art gesehen wurde. Aber nun der Reihe nach; Ihr werdet als frisch gebackener Offizier Parker mitten in den Würgegriff des Krieges geschickt.
World in Conflict heißt der neue Taktikknüller aus dem Hause Massive Entertainment. Er überzeugt durch eine noch nicht verbrauchte Story und die knallharte Grafik, die für ein Strategiespiel noch nicht in dieser Art gesehen wurde. Aber nun der Reihe nach; Ihr werdet als frisch gebackener Offizier Parker mitten in den Würgegriff des Krieges geschickt. An eurer Seite: ein meistens wiederwilliger Kompan namens Bannon, außerdem Webb ein loyaler Offizier und euer Befehlshaber Sawyer. Bannon wird andauernd von Sawyer zurecht gewiesen, weil er ständig Befehle missachtet.
Die Story – Am Anfang war das Buch..
Die Story basiert auf einem Buch des Autors Larry Bond, in dem es zu einem fiktiven Ausbruch des dritten Weltkrieges kommt. Der kalte Krieg ist sozusagen heiß gewurden. Wir schreiben das Jahr 1989 – die Russen maschieren in Europa ein und die NATO hat alle Hände voll zu tuhen, die Länder zu halten und zurück zu erobern. Die USA schickt ihre Truppen zur Unterstützung. Die Russen setzen zum Schlag gegen die USA an und greifen mit einer einmaligen Landungsaktion Seattle an – mit Erfolg! Getarnt in Frachtcontainern, überfallen sie den Hafen und bilden ihren Brückenkopf. Hier startet deine Mission: Dränge den Iwan wieder zurück. Zuerst fängt es noch hamlos an, du musst zum Beispiel anderen Truppenzugen unterstützung leisten und danach dafür sorgen, dass Zivilisten evakuiert werden.In den nächsten Kampangen rückt der Russe immer weiter vor, und drängt die Amerikaner immer weiter vom eigenen Boden zurück. Plötzlich macht die gesammte Story einen Retrosprung. Plötzlich seit ihr in Frankreich – vor der Invasion von Seattle. Dort helft ihr mit Städte zu säubern und diese zu halten – Seite an Seite mit Franzosen. Hier kommt auch der Humor an manchen Stellen gut zur Geltung. Wenn Amerikaner und Franzose sich schreiten welcher Weg der richtige ist…
Zu Besuch in Finnland
Weiter geht es durch Europa, Finnland heißt die nächste Haltestelle. Einen abgestürztes Flugzeug muss gesichert werden und die Piloten gefunden und gerettet werden. Nicht einfach mit einer Handvoll Soldaten, aber auch nicht unmöglich. Hierbei kommt es auf Taktik an, nicht um Kampfstärke. Mit einer kleiner Truppe kann manchmal einer ganze Angriffswelle aufgehalten werden, wenn man sie richtig einsetzt.
Wieder daheim…
Zurück in den USA, soll das mittlerweile verlorene Seattle wieder zurück erobert werden und der Russe endgültig vertrieben werden.. Leichter gesagt als getan. Die Russen schicken eine Angriffswelle nach der nächsten, und du musst die Stellung mit deinen paar Einhalten in den ehemaligen fast schon romantischen Kleinstädten halten, die nun mehr einer Kraterlandschaft ähneln. Der Funkverkehr sorg für Hektik. Dauernd wird man von einer anderen Ecke aus attackiert und muss dementsprechend schnell handeln. Keine Zeit zum überlegen Soldat! – Handeln heißt die Devise. Der Russe bleibt hartnäckig und Greift immer energischer an.. die Stellung droht überrannt zu werden.. es gibt nur eine Möglichkeit.. Sawyer gibt den Befehl…
Todesstille..
Die Gegen ist verkohlt.. Bäume gleichen nur noch Streichhölzer.. der Atompilz verzieht sich langsam und Bannon, wo ist Bannon?! Er hat sich geopfert die Russen so lange wie möglich zurück zuhalten.. Es war uns eine Ehre, Bannon. Diese Filmsequenz löst fast schon kinoreife Gefühle aus. Die Atmosphäre einfach atemberaubend..
New York
Neue Ziele vom Oberkomando: New York. Die Russen rücken vor und haben Ellis Island, die Gouverneursinsel und die Freiheitsstatue besetz. Nun gilt es darum mit aller vorsicht aber auch mit durchschlagender brachialer Stärke den Russen mal zu zeigen, wo die Miss Liberty die Fackel hat..
Auf nach Seattle
Briefing: Kurz und knapp – vordräschen nach Seattle! Fertig in 10, wie Sawyer immer sagt. Nun bricht der Kampf erst richtig aus. Eine Hiobsbotschaft folgt der nächsten. Nun wollen auch noch die Chinesen mitmischen .. Nun liegt es an dir wie der Krieg verläuft.. Hooha! Wie man bei den Marines sagt..
Der Multiplayer
Der Multiplayer überzeugt und macht auch die kleinen Macken des Spieles wieder wett. Im ganzen Spiel wird an keiner Stelle erwähnt warum die Russen überhaupt ihre Offensive starten, auch hätte man aus der Story etwas mehr rausholen können. Im großen und ganzen wird der Russe sofort als Feind und Bad Guy dagestellt.. dies hätte man besser umsetzen können.
Im Multiplayer können bis zu 16 Spieler die Schlacht antreten. Auf über 20 Karten die aus dem Spiel bekannt sind, können die Spieler die virtuelle härte des Krieges live erleben.
Die Grafik ist einfach nicht zu übertreffen – für ein Strategiespiel. Das Gelände passt sich perfekt in 3-D jedem Raketeneinschlag, ja jeder Granate an. Panzer müssen diese Trichter durchfahren, genau wie die Infantarie. Einziges Manko: die Infantarie kann die Krater nicht als Deckung nutzen. Schade, da dies sehr oft einen großen taktischen Vorteil bringen können, der vielleicht den Sieg verheißen könnte.
Teamwork und Taktik ist alles! Man kann die Schlacht nur gewinnen, wenn man im Team spielt und die Einheiten richtig koordiniert. Einzelkämpfer sind erbahmungslos verloren. Auch die Spezialfähigkeiten einzelner Einheiten sollten klug eingesetzt werden, genauso wie die taktischen Hilfsmittel (Tactical-Aid-Points). Hierüber kannst du zum Beispiel einen Napalmangriff ordern der, schnell mal einen Wald samt feindlicher Infanterie verbrennt. Effektiver im einem mittler Radius ist die BLU-82, besser bekannt unter dem Namen “Daisy Cutter” was zu deutsch etwa “Gänseblümchenschneider/mäher” heißt. Noch effektiver ist eine taktische Atombombe. Zwar um einiges Teurer, aber wirkungsvoll.
Fazit
World in Conflict basiert auf einer spanneden, ja fast kinoreifen Story. Ein frisches Thema, ganz im Gegenteil zu vielen anderen Spielen die das ausgelutsche zweite Weltkrieg Thema verarbeiten. Taktik und Teamwork führen zum Sieg, kein sinnloses Gemetzel. Das Spiel ist soweit auch sehr gut ausbalanciert, selbst mit minimalen Einheiten kann man das Rad noch herum reißen.Mein echter Kauftipp für Stratiegie-Gerne-Fans – wer also noch was für den Weihnachtsbaum sucht..
Release-Datum: 1.09.2007
Preis: ca. 50 €
Spieler: Multiplayer16
Publisher: Vivendi Games
Entwickler: Massive Enterteinment
USK: 16 bzw. 18
CPU: Intel Pentium 4 2 GHz (2.2 unter Vista)
Grafik: 128 MB+ (DirectX 9.0c oder höher)
Arbeitsspeicher: 1024 MB (Vista 1,5 GB)
System: XP/Vista
BewertungGrafik und Sound |
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Gesamtbewertung
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