Fortnite

„Epic Games ist kein moderner Robin Hood“

Apple wehrt sich im Konflikt um Fortnite gegen die Vorwürfe von Epic Games. So gehe es dem Entwickler nicht um die Freiheit, sondern nur um die Einnahmen.

Nun leitete Apple eine neue Runde in dem gerichtlichen Verfahren im Streit zwischen Epic Games und Apple ein. Apple weist die Vorwürfe des Spieleentwicklers zurück und verlangt Schadensersatz. Das bei Gericht eingereichte Dokument ist ebenfalls als PDF veröffentlicht worden.

„Obwohl sich Epic als moderner Robin Hood darstellt, handelt es sich in Wirklichkeit um ein Milliarden-Dollar-Unternehmen, das schlicht nichts für die enormen Leistungen bezahlen möchte, die es aus dem App Store zieht“

Apple

Die #FreeFortnite Kampagne

Diese Aussage ziehlt wohl vor allem auf die Kampagne von Epic Games unter dem Hashtag #FreeFortnite ab. Der Entwickler von Fortnite fordert die Kunden auf sich gegen Apple zu wenden, zum Beispiel mittels Beschwerdemails. So soll der iPhone-Hersteller unter Druck gesetzt werden.

Das Verfahren dreht sich vor allem um die Frage, ob es zu vertreten sein, dass Apple die komplette Kontrolle über den App Store innehat und auch die Provisionen festlegt. Apple selbst gibt an, dass es Unternehmen über den App-Store sehr viel bieten würde.

Epic Games soll profitiert haben

Epic Games soll Apples Äußerungen zufolge auch jahrelang von den bereitgestellten Tools, Technologien, Software, Marketingmöglichkeiten sowie der Kundenreichweite profitiert haben. Bezüglich der Provisionen von 30 Prozent im ersten Jahr bei Abos, beziehungsweise 15 Prozent danach, führt Apple eine Mischkalkulation an.

Dem Dokument nach erhält Apple für 84 Prozent der Apps im App-Store keine Einnahmen. Apple verlangt daher neben Strafen für Epic Games auch Schadensersatz für Verdienstausfälle in bislang ungenannter Höhe. Dies sei durch die Aktivierung des in Fortnite direkt eingebauten Bezahlsystem gerechtfertigt und habe zu weniger Einnahmen geführt.

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